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Das Wissen unserer Imker

Das Wissen unserer Imker

Mel_Morató

Auf unseren Honiggläsern steht “Mel Morató”, der Familienname von Judit und Jordi. Ihre beiden Töchter lernen noch das Handwerk.

Sie sind Leute vom Land, die immer schon Bienen hatten und Honig ernteten. Aber heutzutage um Imker zu sein und davon leben zu können, braucht man viele Bienenstöcke. Judit und Jordi haben über Tausend Stöcke und das bedeutet sehr viel Arbeit und sehr viele Sorgen.

Im Allgemeinen glauben wir, dass nur die Bienen für den Honig zuständig sind, aber das ist in Wirklichkeit nicht ganz so. Die Bienen sind kleine Tierchen, die Freude an der Arbeit haben, einen nie im Stich lassen und auf die immer Verlass ist. Die Honigernte hängt vor allem aber von den Blüten ab, und um Blüten zu haben (abgesehen von der Bestäubung, natürlich) muss das Wetter auch stimmen. Und wie wir uns bereits bewusst sind, spielt unser liebes mediterranes Klima etwas verrückt!

Also, auch wenn man Bienen hat, heisst das schon lange nicht, dass man Honig hat. Man braucht etwas mehr: ein schönes Wetter, Blüten, einen schönen Platz im Wald um die Bienenstöcke aufzustellen, weit weg vom Spint (der Spint ist ein Vogel, der auch unter dem Namen “Bienenfresser” bekannt ist), viel Wissen, zahlreiche Vorschriften erfüllen und mehr arbeiten als eine Arbeitsbiene. Nicht einfach, oder?

So liebe Kundinnen und Kunden, ab jetzt, wenn Sie, wie eine “Königin”, gemütlich zu Hause sitzen und ein Honigglas öffnen, denken Sie an die Arbeit, die es enthält. Und vor allem geniessen sie ihn. Im Grunde ist diese Geste das grösste Lob an unsere lieben Imker Judit und Jordi.